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Wir setzen uns dafür ein, dass Sterben, Tod und Trauer in der Gesellschaft wieder als Teil des Lebens verstanden werden und Gemeinschaften Verantwortung füreinander übernehmen. Menschen verdienen auch am Lebensende eine Betreuung und Kommunikation, die ihren Wünschen entspricht – gehört, verstanden, unterstützt, verbunden mit ihren Liebsten und als Mensch wertgeschätzt, unabhängig von Herkunft oder Lebenssituation.
endlich.menschlich. fördert auf ehrenamtlicher Basis eine menschenwürdige Kultur im Umgang mit dem Lebensende in der Schweiz. Im Rahmen der internationalen Public Health Palliative Care-Bewegung unterstützt endlich.menschlich. als schweizerische Plattform die Entwicklung von lokalen Compassionate Communities. Gemeinsam mit den Verantwortlichen setzen wir uns zudem als Förderverein dafür ein, dass Projekte rund ums Lebensende für eine solidarische, kompetente und vernetzte Gesellschaft gezielt gestärkt werden.
Als Plattform sind wir Teil der internationalen Bewegung Public Health Palliative Care und arbeiten aktiv mit der nationalen Fachgesellschaft palliative.ch und dem nationalen Netzwerk Caring Communities zusammen.
Zahlreiche Projektträgerinnen und Projektträger der Woche zum Leben mit dem Tod verbindet die gemeinsame Vision von endlich.menschlich.: Themen wie Trauer, Tod und Sterben gehören in die Mitte der Gesellschaft. Eine Kultur des füreinander Daseins ist möglich und notwendig.
Steffen Eychmüller ist seit mehr als 20 Jahren als Palliativmediziner tätig. Als Facharzt für Innere Medizin, Psychosomatik und Psychotherapie lernte er bei mehreren Aufenthalten in Australien, wie man eine regionale Palliative Care sowie ein akademisches Zentrum in diesem Bereich führt.
Von 1999 bis 2011 leitete er das Zentrum für Palliative Care am Kantonsspital St. Gallen, ab 2012 baute er das Universitäre Zentrum für Palliative Care am Universitätsspital Bern auf und 2016 übernahm er die erste Professur für Palliativmedizin an der Universität Bern. Inspiriert durch eine Zusammenarbeit mit Kerala, Indien, begann er 2008 in der Ostschweiz mit dem Aufbau von «Compassionate Communities», gefolgt von der «Compassionate City» Bern im Jahr 2020.
Claudia Zürcher-Künzi ist Geschäftsleiterin von palliative bern, der kantonalen Sektion des nationalen Verbands für Palliative Care.
Zuvor leitete sie 12 Jahre ein Vier-Sterne-Superior Hotel im Kanton Bern. Anschliessend war sie neun Jahre für die Drittmittel-Finanzierung und für die Organisation von Anlässen bei den Bühnen Bern verantwortlich, wo sie ihre Leidenschaft für Kultur und Gemeinschaft einbrachte. In all ihren Tätigkeiten steht der Mensch im Mittelpunkt – sei es in der Hotellerie, in der Kultur oder im palliativen Bereich, wo ein ganzheitlicher Ansatz die physischen, emotionalen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse der Menschen berücksichtigt.
Monika Hagemann arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Universitätszentrum für Palliative Care, Universitätsspital und Universität Bern. Mit einem Master in Gesundheitswissenschaften und einer Promotion in Medizinwissenschaften verbindet sie fundierte wissenschaftliche Expertise mit einem starken Praxisbezug. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Analyse von Kosten in der Palliativmedizin und der Untersuchung medizinischer und administrativer Daten am Lebensende. Ihr besonderes Anliegen ist es, wissenschaftliche Daten verständlich zu machen und mit den realen Lebenswelten von Menschen in der Palliativversorgung zu verbinden.
Sibylle Jeanine Felber ist Kommunikationswissenschaftlerin und -trainerin am Universitären Zentrum für Palliative Care, Inselspital, Universitätsspital Bern und der Universität Bern. Während sieben Jahren war sie aktiv an dessen Aufbau beteiligt. Heute ist sie insbesondere in Kommunikationstrainings, Forschungs- und Public-Health-Projekten tätig, die sich mit mitfühlender Kommunikation rund um das Lebensende befassen. Im Rahmen der «Compassionate City» Bern respektive «Bärn treit» engagiert sie sich für einen aktiven Umgang mit dem Lebensende in der Gesellschaft. Kommunikation ist für sie eine Leidenschaft und zugleich eine wesentliche Grundlage, um Brücken zu bauen – zwischen Menschen, Themen und auch zwischen dem Anfang und dem Ende des Lebens!